Direkt zum Inhalt

Gefangen zwischen zwei Welten?

Patriarchale Strukturen und ihre Auswirkungen

Di., 15. Sep 2026, 18:00-19:30
Uhr

Bitte für die Veranstaltung anmelden, wenn möglich.:

Ewaldstraße 79a
37075 Göttingen

Liebe Nachbarn,

Gefangen sein zwischen zwei Welten, in einem Spannungsfeld zweier Kulturen leben, so geht es den meisten Migranten in Europa und in Deutschland. Der Vortrag der Turkologin Irina Wießner will einen Einblick geben in die Strukturen einer Gesellschaft, in der die Gruppe mehr zählt als das Individuum. Diese Gesellschaft richtet sich nach überkommenen Traditionen, die zu Zwangsmechanismen geführt haben. 

Neben dem Anliegen, dem europäischen Zuhörer Wissen und Erkenntnis der Zwänge, in denen die archaische Gesellschaft Ostanatoliens sich bewegt, näherzubringen oder zu vertiefen, will der Autor mit seinem Vortrag versuchen, das Verständnis für das dem Angehörigen einer modernen europäischen Gesellschaft oftmals nicht nachvollziehbare Verhalten der aus dem Orient eingewanderten Menschen wachzurufen. 

Noch immer handeln diese Menschen nach orientalischen Wertvorstellungen, wenn es sich um Fragen der Ehre, der Erziehung und des Überlebens der Kleingruppe handelt. Die verinnerlichten Traditionen können nicht innerhalb einer Generation in dem Maße abgelegt werden, wie der Europäer es erwarten mag...

Herzlichst, das Team Lebendiges Ostviertel sowie 
Irina Wießner, Turkologin, Ehrenmitglied der Gesellschaft für bedrohte Völker GfbV

 
Veranstaltungstyp:
Präsenzveranstaltung
Veranstaltungsart:
Vortrag / Diskussion
Zielgruppen:
Erwachsene Jugendliche
 
Anmeldung:
Name
CAPTCHA
Bitte diese einfache mathematische Aufgabe lösen und das Ergebnis eingeben. Zum Beispiel, für die Aufgabe 1+3 eine 4 eingeben.
 
Scroll to the top of the page